Eine systematische 0DTE-Strategie auf SPX, die auf jedem Eintritt eine einseitige Direction-Bias einnimmt. Die Richtung kommt nicht aus dem Bauch, sondern aus einem EMA-Cross-Signal. METF ist die natürliche Ergänzung zu MEIC — und der Hebel, um aus einer marktneutralen Sammlung von Iron Condors ein echtes Portfolio zu machen.
Kurzantwort: Was ist METF?
METF (Multiple Entries Trend Following) ist eine systematische 0DTE-Optionsstrategie auf den SPX, die per EMA-Cross-Signal direktional in genau eine Seite einsteigt — einen Put Credit Spread bei bullischem Trend, einen Call Credit Spread bei bearischem Trend. Die Strategie wird mehrfach pro Tag (Tranchen) eingesetzt und ist die natürliche Ergänzung zur marktneutralen MEIC-Strategie: METF verdient genau an den Trend-Tagen, an denen MEIC verliert.
- Underlying
- SPX (PM-settled, 0DTE)
- Struktur
- Single-Leg Credit Spread, 2 Legs
- Signal
- EMA-Cross (Kombination variabel: 20/40, 5/40, 5/20)
- Spread Width
- 10 – 200 SPX-Punkte
- Target Credit
- $1.25 – $4.00 pro Spread
- Stop Loss
- 100 % – 200 % vom Credit
- Komplementär zu
- MEIC (Iron Condor)
Was ist METF?
MEIC ist marktneutral — du verdienst, wenn der Markt seitwärts läuft. Wenn der Markt aber eine klare Richtung hat (Trend nach oben oder unten), verlierst du auf der Iron Condor entweder auf der Call- oder auf der Put-Seite. METF dreht den Spieß um.
Mit dem Trend, nicht dagegen
Statt beide Seiten gleichzeitig zu verkaufen wie bei MEIC, wählst Du pro Entry genau eine Seite — passend zur aktuellen Marktrichtung. An Trend-Tagen, an denen MEIC blutet, verdient METF.
EMA-Cross als Filter
Wenn der schnelle EMA über dem langsamen liegt, ist Aufwärtstrend → Put Credit Spread. Andersrum für den Call. Welche EMA-Kombination konkret läuft (z. B. 20/40, 5/40, 5/20), ist Teil des Backtest-Tunings.
Tranchen über den Tag
Wie bei MEIC verteilst Du das Risiko über mehrere Einträge. Anzahl, Uhrzeiten und Verteilung sind komplett flexibel — sie werden pro Variante per Backtest bestimmt, nicht per festem Schema.
Statt gegen den Trend zu wetten, reitest Du ihn — mit definiertem Risiko, klaren Stops und ohne Diskretion.
Put & Call Credit Spreads — visuell
Ein Credit Spread bedeutet: Du verkaufst eine Option (näher am Geld) und kaufst eine weiter weg liegende Option zur Absicherung. Du bekommst sofort Geld (Credit) — und hoffst, dass beide Optionen wertlos verfallen.
Aufgemacht wenn der schnelle EMA über dem langsamen liegt — Du wettest darauf, dass SPX oberhalb des Short-Strikes bleibt.
- P/L bei Verfall
- Profit-Zone
- Loss-Zone
Aufgemacht wenn der schnelle EMA unter dem langsamen liegt — Du wettest darauf, dass SPX unterhalb des Short-Strikes bleibt.
- P/L bei Verfall
- Profit-Zone
- Loss-Zone
Beachte: Bei METF wird nur eine dieser zwei Strukturen pro Entry geöffnet — nie beide gleichzeitig. Genau dadurch entsteht die direktionale Bias, die einem MEIC fehlt.
Wo liegen die Strikes auf dem SPX?
Die Payoff-Diagramme oben zeigen das Auszahlungsprofil am Verfall. Hier siehst Du, wo die Short- und Long-Strikes relativ zum tatsächlichen SPX-Kurs während des Trading-Tages liegen. Du verstehst direkt: der Kurs muss die Strikes nicht erreichen — er muss nur die Profit-Zone nicht verlassen, dann verfällt der Spread wertlos und Du behältst den Credit.
Wir schauen uns zwei Beispieltage an: einen Tag mit gemischtem Trend (Put- und Call-Spreads), und einen klar bullischen Tag (nur Put-Spreads).
Erstes Beispiel: Tag mit Trendwechsel
Vormittag bullish, Nachmittag bearish — der EMA-Cross dreht im Tagesverlauf, also bekommen wir einen Put Credit Spread und einen Call Credit Spread an unterschiedlichen Zeiten.
Schematisch: SPX startet bei 6000, schließt bei 6005. Bullish-Phase am Vormittag → Put Credit Spread um 12:30 (5950/5920). Bearish-Drehung → Call Credit Spread um 14:00 (6050/6080). Beide Spreads verfallen wertlos = max profit auf beiden.
Was passiert hier?
SPX bei ~6005, Trend bullish (EMA-Cross). Du verkaufst den 5950-Put und kaufst den 5920-Put als Hedge. Solange SPX über 5950 schließt, verfallen beide Puts wertlos und Du behältst den vollen Credit. Im Beispiel schließt SPX bei 6005 — komfortabel über dem Short-Strike. Maximaler Gewinn realisiert.
Was passiert hier?
Trend dreht (EMA-Cross zeigt bearish). Du verkaufst den 6050-Call und kaufst den 6080-Call als Hedge. Solange SPX unter 6050 schließt, verfallen beide Calls wertlos und Du behältst den vollen Credit. Im Beispiel schließt SPX bei 6005 — gut entfernt vom Short-Call. Maximaler Gewinn realisiert.
Du wettest auf Distanz
Du musst nicht "richtig liegen" mit dem Trend — Du musst nur darauf wetten, dass SPX den Short-Strike nicht erreicht. Bei einem 0DTE mit nur wenigen Stunden Restlaufzeit und Strikes 50+ Punkte vom Geld entfernt ist das eine Wahrscheinlichkeitswette mit klar definiertem max profit und max loss.
Zweites Beispiel: Reiner Bullish-Tag
Wenn der Trend von Anfang an klar nach oben zeigt, kommt der EMA-Cross gar nicht erst auf die bearishe Seite — alle Entries des Tages werden zu Put Credit Spreads. Ein 1,5 %-Move im SPX (z. B. von 6944 auf 7048) reicht völlig aus, damit alle vier Spreads komfortabel im Profitbereich verfallen.
Schematisch: SPX startet bei 6944, schließt bei 7048 (+1,5 %). EMA-Cross bleibt den ganzen Tag bullish → vier Put Credit Spreads, alle verfallen wertlos = max profit auf allen.
Short 6900 / Long 6850
SPX bei ~6960. Short-Strike 60 Punkte unter dem Geld. Tagesschluss 7048 → Spread verfällt wertlos, voller Credit.
Short 6920 / Long 6870
SPX bei ~6985. Trend bestätigt sich. Spread verfällt wertlos.
Short 6950 / Long 6900
SPX bei ~7015. Strikes wandern mit der Bewegung mit. Spread verfällt wertlos.
Short 6975 / Long 6925
SPX bei ~7035. Letzter Entry des Tages. Theta-Decay läuft auf Hochtouren, Spread verfällt wertlos.
Strikes wandern mit der Bewegung mit. Jeder neue Entry wählt seine Short-Strike relativ zum aktuellen SPX-Kurs — nicht zum Tagesopen. Dadurch bleibt der Sicherheitsabstand zum Markt über den ganzen Tag konstant, auch wenn der Kurs schon 50+ Punkte gelaufen ist.
Das Signal: EMA-Cross
Vor jedem geplanten Eintritt wird ein schneller EMA gegen einen langsamen verglichen. Liegt der schnelle EMA oben, ist die Tendenz bullish — also Put Credit Spread. Liegt er unten, ist sie bearish — also Call Credit Spread. Wenn das Premium-Ziel nicht erreicht wird, fällt der Trade aus. Welche EMA-Kombination am besten funktioniert (z. B. 20/40, 5/40 oder 5/20), ist Teil des Backtest-Tunings — nicht festgelegt.
Schematische Darstellung. Bullish-Phase (links) → Put Credit Spreads. Nach EMA-Cross → Call Credit Spreads. Eine echte Sitzung kann mehrere Wechsel zeigen.
Wie funktioniert METF im Detail?
METF ist kein starres Rezept, sondern ein Strategie-Rahmen mit klar definierten Bausteinen und großzügigen Parameter-Bändern. Jede konkrete Variante wird per Backtest ausgewählt — die untenstehenden Bereiche sind das Suchfeld, nicht die finalen Werte.
Aufbau & Parameter-Bänder
| Underlying | SPX (PM-settled) |
| Expiration | 0DTE (gleicher Tag) |
| Struktur | Single Credit Spread |
| Spread Width | 10 – 200 Punkte |
| Target Credit | $1.25 – $4.00 |
| Stop Loss | 100 % – 200 % vom Credit |
| Profit Target | Keiner — bis Verfall |
| Signal | EMA-Cross (Kombination variabel) |
Diese Bänder sind das Suchfeld für den Backtest. Eine konkrete Live-Variante hat immer einen Wert pro Zeile — gefunden durch systematisches Sweepen.
Tranchen flexibel über den Tag
Anzahl, Uhrzeiten und Verteilung der Tranchen sind komplett offen. Einträge können sowohl morgens, mittags als auch nachmittags stattfinden. Welche Slots tatsächlich profitabel sind, entscheidet der Backtest — oft schwankt das pro Variante und pro Marktregime.
Beispielhafte Slots zur Illustration. Eine reale Konfiguration kann mehr oder weniger Tranchen haben — und an ganz anderen Uhrzeiten liegen.
Auch wenn METF an Trend-Tagen verdient, gibt es Tage, an denen die Strategie besser nicht handelt — typischerweise FOMC Announcements und FOMC Minutes Releases. Late-day Fed-Volatility kann Stop-Slippage auf mehreren simultanen Positionen erzeugen. Welche Calendar-Filter konkret aktiv sind, ist wieder Teil der Strategie-Konfiguration und wird gegen den Backtest validiert.
Premium-Floor-Filter. Wenn der verfügbare Credit bei der gewählten Width unter dem Mindest-Premium liegt, wird der Trade übersprungen. Das ist ein struktureller Filter — er verhindert Einträge an Tagen mit so niedriger Vola, dass die Risk-Reward-Relation nicht stimmt.
Profil auf einen Blick
Worauf du bei der Bewertung der Strategie achten solltest. Das nördliche Polarstern-KPI ist immer MAR (CAGR ÷ MaxDD) — niemals nur P/L oder Win Rate.
Was ist der Unterschied zwischen MEIC und METF?
MEIC und METF sind keine Konkurrenten. Sie sind komplementäre Strategien, die in unterschiedlichen Markt-Regimes verdienen. Genau das macht sie zum natürlichen Paar.
MEIC — Iron Condor
- BiasMarktneutral — beide Seiten
- StrukturIron Condor (4 Legs)
- SignalKeines — täglich, gleiche Zeit
- Verdient beiSeitwärts, niedriger Vola
- Verliert beiStarkem Trend (Up oder Down)
- Entries / Tag6, über den ganzen Tag verteilt
- Premium$1.00 – $6.00 / Iron Condor
- Stop Loss1× Credit pro Seite
METF — Trend Following
- BiasDirektional — eine Seite pro Entry
- StrukturSingle Credit Spread (2 Legs)
- SignalEMA-Cross (Kombination variabel)
- Verdient beiKlarem Intraday-Trend
- Verliert beiChoppy / Whipsaw-Märkten
- Entries / Tagflexibel, über den ganzen Tag
- Premium$1.25 – $4.00 / Spread
- Stop Loss100 % – 200 % vom Credit
| Eigenschaft | MEIC (Iron Condor) | METF (Trend Following) |
|---|---|---|
| Bias | Marktneutral — beide Seiten | Direktional — eine Seite pro Entry |
| Struktur | Iron Condor (4 Legs) | Single Credit Spread (2 Legs) |
| Signal | Keines — täglich, gleiche Zeit | EMA-Cross (Kombination variabel) |
| Verdient bei | Seitwärts, niedriger Vola | Klarem Intraday-Trend |
| Verliert bei | Starkem Trend | Choppy / Whipsaw-Märkten |
| Entries / Tag | 6, über den ganzen Tag | flexibel, Backtest-getrieben |
| Premium | $1.00 – $6.00 / Iron Condor | $1.25 – $4.00 / Spread |
| Stop Loss | 1× Credit pro Seite | 100 % – 200 % vom Credit |
Wenn MEIC am schlechtesten Tag verliert (starker Trend), hat METF an genau diesem Tag seine besten Karten.
Warum METF ins Portfolio?
Ein Portfolio, das ausschließlich MEIC handelt, hat immer ein Problem mit trendstarken Tagen. Wenn der Markt klar in eine Richtung läuft, wird eine Seite des Iron Condor gestoppt — und das gleiche passiert allen MEIC-Strategien gleichzeitig, weil sie alle marktneutral aufgesetzt sind. Genau hier setzt METF an.
Antikorreliertes Verhalten
MEIC und METF reagieren unterschiedlich auf das gleiche Marktereignis. An einem Trend-Tag, an dem die MEIC-Call-Seite gestoppt wird, liefert die METF-Put-Spread-Seite oft ihren vollen Credit ab.
Equity-Kurve wird ruhiger
Diversifikation ist nicht "mehr Strategien" — sondern weniger Korrelation. Mehrere MEIC-Varianten zur gleichen Zeit korrelieren extrem hoch. METF korreliert deutlich tiefer mit MEIC, weil das Direction-Signal die Trades fundamental anders verteilt.
Bessere Risk-adjustierte Rendite
Das eigentliche Ziel ist nicht "noch mehr P/L" — es ist ein höherer MAR. Eine glattere Kurve bedeutet kleinerer MaxDD, und damit mehr Hebel pro eingesetztem Dollar BP.
Bevor irgendein Live-Capital fließt, durchläuft METF die volle Backtest-Pipeline. Wir nutzen dafür sowohl Option Omega als auch Trade Automation Toolbox (BYOB-Ticks), validieren Slippage-Modell und Calendar-Filter, und prüfen die Variante gegen unsere internen MAR- und Korrelations-Schwellen. Ohne diese Validierung — kein Live-Trade.
Wie wählt man eine METF-Variante aus?
METF ist keine "Fire-and-Forget"-Strategie. Jede konkrete Variante durchläuft einen wiederholbaren Vier-Schritte-Prozess, den wir monatlich erneut anwenden — weil sich Marktregime, Vola-Niveau und Korrelationen verschieben.
- Schritt 1
Backtest durchführen
Sweep über die Parameter-Bänder: Width, Premium, Stop-Loss, EMA-Kombination, Tranchen. Beide Tools im Einsatz — Option Omega für die schnelle Iteration, BYOB-Ticks für die Präzision auf Tick-Daten.
- Schritt 2
Einzelstrategien auswählen
Aus dem Sweep werden die Varianten gefiltert, die robust performen — nicht nur maximaler Total-P/L, sondern MAR, Sharpe, Sortino und stabile Sub-Perioden. Overfitting-Filter laufen mit.
- Schritt 3
Portfolio-Integration
Die ausgewählten METF-Strategien werden mit den bestehenden MEIC-Strategien kombiniert. Korrelations-Matrix prüfen, Allokation festlegen, BP-Routing pro Variante zuweisen.
- Schritt 4
Portfolio backtesten
Das kombinierte Portfolio läuft als Ganzes gegen die Historie — als Sanity-Check. Glättet die Equity-Kurve sich tatsächlich? Bleibt der MaxDD unter der Schwelle? Erst dann geht das Portfolio live.
Begriffe & Definitionen
- METF
- Multiple Entries Trend Following — eine direktionale 0DTE-Optionsstrategie auf SPX, die per EMA-Cross-Signal in eine Marktrichtung einsteigt und mehrfach pro Tag in Tranchen handelt.
- MEIC
- Multiple Entry Iron Condor — eine marktneutrale 0DTE-Optionsstrategie, die mehrere Iron Condors über den Tag verteilt verkauft und bei Seitwärtsmärkten verdient.
- 0DTE
- Zero Days To Expiration — Optionen, die am gleichen Tag verfallen, an dem sie gehandelt werden.
Mehr zu 0DTE-Optionen allgemein im 0DTE-Optionen-Guide.
- Credit Spread
- Eine Optionskombination aus zwei Strikes, bei der die verkaufte Option teurer ist als die gekaufte — der Trader erhält eine Netto-Prämie (Credit) beim Eröffnen.
- Put Credit Spread
- Verkauf eines höheren Put-Strikes und Kauf eines niedrigeren Put-Strikes als Hedge — Gewinn, wenn der Underlying-Kurs über dem Short-Strike bleibt.
- Call Credit Spread
- Verkauf eines niedrigeren Call-Strikes und Kauf eines höheren Call-Strikes als Hedge — Gewinn, wenn der Underlying-Kurs unter dem Short-Strike bleibt.
- EMA-Cross
- Signal, bei dem ein schneller Exponential Moving Average einen langsameren EMA von unten nach oben (bullish) oder von oben nach unten (bearish) kreuzt.
- SPX
- S&P 500 Index — der zugrunde liegende Index, auf den die hier beschriebenen Optionsstrategien gehandelt werden. PM-settled, kein Underlying-Asset.
Häufige Fragen
- Was ist der Unterschied zwischen MEIC und METF?
- MEIC (Multiple Entry Iron Condor) ist marktneutral und verkauft auf beiden Seiten gleichzeitig — die Strategie verdient an seitwärts laufenden Tagen mit niedriger Vola. METF (Multiple Entries Trend Following) ist direktional und verkauft pro Entry nur eine Seite, gefiltert per EMA-Cross — die Strategie verdient an klaren Trend-Tagen, an denen MEIC verliert. Beide werden in der CE-Methodik systematisch kombiniert, weil sie unterschiedliche Markt-Regimes abdecken.
- Wie funktioniert das EMA-Cross-Signal bei METF?
- Vor jedem geplanten Eintritt wird ein schneller EMA mit einem langsamen EMA verglichen. Liegt der schnelle EMA über dem langsamen, ist der Trend bullish — also wird ein Put Credit Spread verkauft. Liegt er unten, ist der Trend bearish — also ein Call Credit Spread. Die konkrete EMA-Kombination (z.B. 20/40, 5/40 oder 5/20) ist nicht festgelegt, sondern wird per Backtest pro Variante optimiert.
- Wie viele Tranchen pro Tag traded METF?
- Anzahl, Uhrzeiten und Verteilung der Tranchen sind komplett offen und werden pro Variante per Backtest bestimmt — typisch sind zwischen 2 und 8 Entries verteilt über den Trading-Tag. Es gibt kein festes Schema. Welche Slots tatsächlich profitabel sind, schwankt pro Variante und pro Marktregime und wird gegen historische Daten validiert.
- Welche Parameter werden bei METF optimiert?
- Die Hauptparameter im Backtest-Sweep sind Spread Width (10 bis 200 SPX-Punkte), Target Credit ($1.25 bis $4.00 pro Spread), Stop Loss (100 bis 200 Prozent vom Credit), die EMA-Kombination und die Tranchen-Verteilung über den Tag. Diese Parameter-Bänder bilden das Suchfeld — eine konkrete Live-Variante hat genau einen Wert pro Parameter, gefunden durch systematisches Sweepen.
- An welchen Tagen soll METF nicht traden?
- Typischerweise werden FOMC Announcements und FOMC Minutes Releases als Calendar-Filter ausgeschlossen, weil Late-day Fed-Volatility Stop-Slippage auf mehreren simultanen Positionen erzeugen kann. Welche Calendar-Filter konkret aktiv sind, ist Teil der Strategie-Konfiguration und wird gegen den Backtest validiert. OPEX und Quad Witching werden in der Regel nicht ausgeschlossen.
Pflichtboxenstopp: Optionshandel birgt erhebliche Risiken und ist nicht für jeden Anleger geeignet. Vergangene Ergebnisse sind keine Garantie für zukünftige Performance.
